Ein außergewöhnliches Programm
Das Programm von „Erzgebirge philharmonisch“ ist ebenso außergewöhnlich wie die Besetzung: Zahlreiche Werke wurden eigens für dieses Projekt arrangiert oder neu eingerichtet. Robin Kürschner, Dirigent der Bläserphilharmonie Thum, hat dabei unter anderem Dmitri Schostakowitschs „Festliche Ouvertüre“ und Arturo Márquez’ mitreißenden „Danzón No. 2“ speziell für die gemeinsame Besetzung bearbeitet. Auch Guido Rennerts „Serenade für den Bergmann“ wurde eigens für dieses besondere Projekt neu arrangiert.
Mit Giuseppe Verdis „Aida“ erwartet das Publikum ein spektakulärer Konzertauftakt mit der berühmten Banda-Musik. Hector Berlioz’ eindrucksvolle „Grande Symphonie funèbre et triomphale“ zählt zu den selten aufgeführten Werken der Musikgeschichte und verlangt eine außergewöhnlich große Besetzung. Erst durch das Zusammenspiel der Robert-Schumann-Philharmonie und der Bläserphilharmonie Thum wird eine Aufführung in dieser Form möglich.
Ergänzt wird das Programm durch Schostakowitschs festliche Ouvertüre und Márquez’ temperamentvollen „Danzón No. 2“. So entsteht ein Konzertabend, der bekannte Werke in neuen Klangfarben erlebbar macht und zeigt, welches musikalische Potenzial in der Verbindung beider Orchester steckt.